Imbolc - das am kommenden 1. Februar gefeiert wird - ist das Fest, das die Mitte zwischen der Wintersonnenwende und der Frühlings-Tagundnachtgleiche markiert, ist die Zeit des aufkeimenden Lichts. Nicht das blendende Licht, sondern das sanfte Licht, das sich langsam einschleicht und innere Samen und neue Anfänge erweckt. Es ist eine Einladung zum Zuhören, zur Achtsamkeit, zur liebevollen Pflege dessen, was in uns aufkeimt. Im langsamen Rhythmus dieser Jahreszeit können wir das innere Licht ehren und seine subtilen Botschaften empfangen.
Imbolc ist ein altes keltisches Fest, das mit den Zyklen der Natur und der allmählichen Rückkehr des Lichts verbunden ist. Seine typischen Symbole sind das Licht der Morgendämmerung, brennende Kerzen, Samen, die neues Leben ankündigen, und Milch, Zeichen für Nahrung und Überfluss.
In der Welt der Blumen ist das Schneeglöckchen sein perfektes Symbol: Nur scheinbar zerbrechlich, ist es eine der ersten Blumen, die sich ihren Weg durch den Frost bahnen. Sein strahlendes Weiß verkündet Hoffnung, Reinheit und Neuanfänge. Wie Imbolc erinnert uns das Schneeglöckchen daran, dass selbst in der tiefsten Kälte der Frühling bereits Wurzeln geschlagen hat.
Es ist der perfekte Moment, um inne zu halten und zu beobachten, was in uns zu keimen beginnt: Intuitionen, Projekte, Emotionen und Wünsche. Aus diesem Grund biete ich dieses Jahr Reiki-Sitzungen zur energetischen Zentrierung an (siehe di Seite PORTALE DI ARMONIA), die dir helfen sollen, mit deinem inneren Licht in Kontakt zu treten und in diesem Jahreszeitenwechsel dein Gleichgewicht zu finden. Nach der Sitzung erhältst du eine kleine Einladung: eine einfache und persönliche Geste, die langsam und intuitiv ist. Lasse dich überraschen!
Wenn Reiki nicht dein Ding ist, schlage ich dir vor, dich einen Moment der langsamen Fotografie zu gönnen. Du musst nicht weit gehen oder etwas Besonderes suchen: Es reicht, wenn du langsamer wirst. Ob du zu Hause, im Garten oder bei einem kurzen Spaziergang bist, nimm deine Kamera oder dein Telefon mit, als wären sie eine Verlängerung deines Blicks. Atme, beobachte. Lasse dich von einem Detail ansprechen: einem Blatt, einem beleuchteten Fenster, einer Blume, die der Kälte trotzt, einem Schatten an der Wand. Fotografiere nur, wenn du das Gefühl hast, dass es der richtige Moment ist. Ohne Eile, ohne Bewertung, ohne das Ziel, „schöne Fotos zu machen”. Die Einladung lautet, inne zu halten und den subtilen Übergang zwischen dem Winter und dem, was gerade entsteht, wahrzunehmen. Langsame Fotografie wird so zu einer Übung der Präsenz: eine sanfte Art, Imbolc zu ehren, indem man dem natürlichen Rhythmus der Dinge und dem eigenen Rhythmus lauscht.
Imbolic erinnert uns daran, dass auch in den kältesten und stillsten Tagen das Licht zurückkehrt. Sich einen Moment Zeit zu nehmen, um es zu erkennen, um es in sich selbst zu spüren, ist ein Geschenk, das wir uns selbst machen können.
Möge das Licht seine Zeit und seinen Rhythmus in dir finden.