Fotografie und Leichtigkeit

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An diesem Augusttag sitze ich in meinem Wohnzimmer, um der ausgesprochen extremen Hitze dieser Tage zu entkommen. Ich habe einen sehr ereignisreichen Sommer hinter mir, zwischen Miniferien, vielen Momenten mit Freunden und Familie, Tagen in den Bergen, am Fluss oder am See. Der Sommer hat mich immer regeneriert, ich liebe das Wasser und entspanne mich in dieser Jahreszeit gerne in den klaren, kühlen Gewässern unserer Flüsse. Das lange Tageslicht sorgt für intensivere Tage und die Temperaturen laden mich ein, viel Zeit in der Natur zu verbringen. In diesem Sommer hatte ich nicht viel Zeit für meine üblichen Momente der Einsamkeit, in denen ich gerne lese, studiere, fotografiere und gestalte. In den wenigen Stunden, die ich mir genommen habe, bin ich mit meiner Kamera in der Natur spazieren gegangen ... in Leichtigkeit. Ich habe nichts geplant, aber wenn ich meine Aufnahmen betrachte und über meine Gefühle und meine Entscheidungen nachdenke, wird mir klar, dass ich unbewusst das Thema Leichtigkeit gewählt habe. Der Sommer ist für mich immer ein Synonym für Leichtigkeit. Im Sommer fühle ich mich leicht. Aber was bedeutet es, in Leichtigkeit oder mit Leichtigkeit zu fotografieren? Ergibt das einen Sinn? Wenn du mich kennst oder die anderen Artikel in diesem Blog gelesen hast, weisset du, dass ich hauptsächlich das fotografiere, was mich bewegt, meine Gefühle. Meine Fotografie sagt viel über mich aus ... so ist es auch mit der Leichtigkeit. Die Leichtigkeit, die ich fühlte, die ich war, übertrug ich unbewusst in meine fotografischen Stunden. Ich habe mich immer dafür entschieden, nur ein einziges Objektiv mitzunehmen (eines meiner geliebten Lensbabies), mit höchstens ein paar Omni Lensbaby-Filtern, die der Aufnahme ein gewisses Etwas verleihen. Ich war also ... leicht unterwegs ...  Ich habe auch gemerkt, dass ich mich immer für Objektive mit weichen und sanften Wiedergaben entschieden habe (das Velvet85, das Sweet, das Soft Focus ...). Als Motive durften Blumen, aber auch Wasser und einige Porträts nicht fehlen ... die ich dann thematisch nachbearbeitet habe. Ein Prozess, der mir viel Ruhe gab, den ich instinktiv durchführte. Erst jetzt, wo ich meine Arbeit und meine Vorgehensweise betrachte, wird mir das bewusst. Die Fotografie wird für mich immer mehr zu einer Form der Meditation, und die Leichtigkeit ist wahrscheinlich ein Teil meines Entwicklungsprozesses. Nur ein Objektiv zu tragen, mag einschränkend erscheinen, aber es ist eine Bereicherung. Anfangs entschied ich mich für mehrere Objektive, um bei der Wahl des Motivs mehr Möglichkeiten zu haben, aber dann merkte ich, dass ich mit dem Wechsel der Objektive nur Zeit verschwendete, und oft war in dieser Zeit auch die "Vision" weg. Außerdem war mein Kopf nicht ganz frei, weil ich ständig darüber nachdachte, welches Objektiv ich am besten verwenden sollte. Das Tragen eines einzigen Objektivs löst dieses Problem und ermöglicht es mir, mich vollständig und ohne Ablenkung auf die Welt um mich herum einzulassen. Auf diese Weise lernt man auch sehr gut das einzelne Objektiv und seine beste Leistung kennen. Von Zeit zu Zeit habe ich Makrofilter mitgebracht, die ich auf das Objektiv schrauben kann (ein sehr schneller Vorgang) und die es mir ermöglichen, näher an das Motiv heranzukommen. Auch die Wahl des Ortes ist wichtig. Ich wähle immer Orte, an denen ich mich wohl fühle, an die ich gute Erinnerungen habe oder die ich entdecken möchte. Ein 360-Grad-Eintauchen in die Annehmlichkeiten.

Das war's. Man kann in Leichtigkeit fotografieren. Probiere es selbst aus! Wähle wenig Ausrüstung und fotografiere mit einem freien Geist, bereit, die Welt um dich herum zu entdecken und zu verinnerlichen. In aller Ruhe und Gelassenheit. Im Hier und Jetzt. Ohne andere Gedanken. Du wirdst sehen, es ist erholsam! Und die Fotos, die di mit nach Hause nimmst, werden dich an diesen Moment der reinen Entspannung erinnern.

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Gutes Licht!

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